20.03.2018 -

IPAF-Studie zu Unfällen mit Arbeitsbühnen

Eine IPAF-Bestandsaufnahme der Hubarbeitsbühnenunfälle von 2016

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Eine IPAF-Bestandsaufnahme der Hubarbeitsbühnenunfälle von 2016 zeigt, dass sich die Zahl der tödlichen Unfälle verringert hat.

Zwar mag der Unterschied zum Jahr 2015 (damals 68 Todesfälle, 2016: 66 Todesfälle) gering erscheinen, in Hinblick auf den deutlichen Anstieg an Hubarbeitsbühnen-Einsätzen (Erhöhung von 1,17 auf 1,25 Millionen Einsätze) steht die geringere Anzahl an Todesfällen jedoch in einem anderen Licht.

Weniger positiv fällt jedoch der detaillierte Blick auf die Ursachen der Todesfälle aus. Denn hier zeigt sich, dass viele Unfälle auf Bedienungsfehler zurückzuführen sind.

 

Ursachen für die Unfälle


Hauptsächlich hatten die tödlichen Unfälle folgende Ursachen:

  • Absturz
  • Stromschlag
  • Einklemmen
  • Umkippen der Maschine


Im Vergleich zu den vorhergehenden Jahren sind hier nur wenige Unterschiede erkennbar, d.h., die Ursachen – häufig Bedienungsfehler – haben sich kaum geändert. Das wiederum zeigt, wie wichtig Sicherungsmaßnahmen bzw. die Schulung im Umgang mit Arbeitsbühnen ist.

 

Unfälle vermeiden mit professionellem Know-how von Kunze Bühnen


Kunze Bühnen legt selbstverständlich höchsten Wert auf die Sicherheit bei Höhenarbeiten mit Arbeitsbühnen. Das beginnt bei der Beratung zur Wahl der zur jeweilen Aufgabe passenden Bühne bis hin zu Schulungen gemäß DGUV/BGG 066 und Betriebssicherheitsverordnung.

Unsere erfahrenen Mitarbeiter weisen Sie auf alle wichtigen Anforderungen zum sicheren Umgang mit der Bühne hin. So erhalten Sie einerseits ein Verständnis für den ordnungsgemäßen, verantwortungsvollen Umgang mit der Arbeitsbühne, andererseits sind unsere Schulungen, Unterweisungen und Einweisungen natürlich auch ein wichtiger Aspekt hinsichtlich der effizienten Arbeit mit Hubgeräten.

 

Fazit: Sicherheit ist das A und O bei Höhenarbeiten


Die IPAF rückt daher weiterhin die Sicherheitsanforderungen bei Arbeitsbühnen in den Mittelpunkt ihrer Kampagnen, z.B. mit der Back to Basics Kampagne.

Wichtig in diesem Zusammenhang sind vor allem die folgenden Aspekte:

 

  • Risikobewertung
  • richtige Ausrüstung wählen
  • guter technischer Sicherheitsleitfaden
  • Schulung für Bühnenbediener und andere Verantwortliche
  • Einhaltung der Unfallberichterstattung


Seit 2012 führt die IPAF übrigens ein Unfallmeldeprojekt, mit dem nach und nach eine umfassende Unfalldatenbank entsteht. Mit diesen Ergebnissen können einerseits die technischen Leitlinien verbessert werden, andererseits bietet es natürlich auch gute Hinweise, um die Schulungsprogramme für Arbeitsbühnen zu verbessern.