Bedienerschulung - Ihr Bedienausweis mit Kunze

Bei uns können Sie sich schnell und einfach für unsere Bedienerschulungen anmelden! Nutzen Sie hierzu einfach die Anfragemöglichkeit und wir setzen uns mit Ihnen in Verbindung!

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Nach Abschluss der Schulung erhalten Sie ein Zertifikat und einen Ausweis der Ihnen bescheinigt im Umgang mit Arbeitsbühnen, Staplern oder auch Kranen geschult worden zu sein. 

Gerne vereinbaren wir auch gemeinsam mit Ihnen einen Termin bei Ihnen vor Ort, hier muss die Teilnehmerzahl jedoch mindestens 10 Personen betragen. Preisgünstiger ist die Variante in der Sie oder die Teilnehmer bei uns vor Ort geschult werden. Hier können wir auch auf unseren Vermietpark zurückgreifen und so umfassender schulen.

Unser Ausbilder Herr Franz Kunze (Ausbilder für Arbeitsbühnen, Stapler & Minikrane) oder Herr Charly Kunze (Ausbilder für Minikrane) geben Ihnen einen Praxiseinblick in den Umgang mit den Arbeitsmaschinen und helfen so das Verständnis für die richtige und verantwortungsvolle Bedienung.

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Weiterführende Informationen zum Thema Schulung

Unterschied zwischen Schulung, Unterweisung, Einweisung

Unterschied zwischen Schulung, Unterweisung, Einweisung

Die Begriffe Schulung, Einweisung und Unterweisungen werden im Zusammenhang mit Schulungen und dem Bedienerausweise oft synonym verwendet. Es ist jedoch genau geregelt, was unter den jeweiligen Begriffen zu verstehen ist.

Unterweisung

Sie bezeichnet die Mitarbeiterschulung in Bezug auf deren Arbeitsmittel. Die Mitarbeiter lernen in der Schulung, wie sie sicher mit ihrem Arbeitsmittel umgehen, z.B. mit Bedienen der Maschinen oder Anlagen. Inhalte sind u.a.:

- Arbeitsschutz
- typische Gefahrensituationen
- Verhaltensregeln für spezielle Arbeitsausführungen
- Verhaltensregeln bei Störungen der Hebebühne

Die Unterweisung bezieht sich nicht auf ein bestimmtes Produkt. Sie ist vielmehr eine Sicherheitsschulung, die sich auf das gesamte Arbeitsumfeld einer speziellen Produktgruppe bezieht, z.B. Bedienen von Arbeitsbühnen, Teleskoplader, Krane oder Erdbaumaschinen. Dabei müssen die Teilnehmer nicht nur in sicherheitstechnischen Aspekten, sondern auch in Hinblick auf gesundheitliche Aspekte gemäß der aktuellen Arbeitsschutzbestimmungen geschult werden. Mithilfe der Unterweisung lernen sie, wie die Maschinen, Anlagen bzw. Arbeitsmittel funktionieren und wie sie sicher damit umgehen.

Eine Bedienerschulung ist bei der Erstausbildung die Unterweisung. Diese Unterweisung muss laut Gesetzgeber regelmäßig wiederholt werden, und zwar in einem maximalen Rhythmus von 12 Monaten. Falls die Bedienerschulung nicht vom Unternehmer selbst durchgeführt werden kann, muss er externes Fachpersonal damit beauftragen. Die Unterweisung muss schriftlich dokumentiert werden.

Die Schulung wird mit einer theoretischen und praktischen Prüfung abgeschlossen. Hat der Teilnehmer beide Prüfungen bestanden, erhält er den Befähigungsnachweis oder Bedienausweis, also den sozusagen den Führerschein für Hebebühnen. Der Nachweis der Schulung ist für Bediener von Maschinen, Arbeitsbühnen, Teleskopstaplern, Erdbaumaschinen und Motorkettensägen durch das Arbeitsschutzgesetz vorgeschrieben.

Die gesetzliche Grundlage für eine Bedienerschulung inkl. Befähigungsnachweis finden Sie unter:

- §9 BetrSichV
- §§12 + 14 ArbSchg
- §6 AMBV
- §4 GUV-V A1
- §§4 + 7 BGV A1
- §81 Betriebsverfassungsgesetz

Einweisung

Die Einweisung ist oft der erste Schritt einer Bedienerschulung. Sie ist aber genau genommen eine auf die Erstunterweisung folgende Zusatzausbildung. Sie wird vom Unternehmer oder entsprechend ausgebildetem Fachpersonal durchgeführt und bezieht sich auf festgelegte Maschinentypen bzw. Geräte. Eine Einweisung ist z.B. für Genie GS 2033, CMC PLA 250, Faraone Elevah 50 usw. möglich.
Im Unterschied zur Unterweisung geht die Schulung hier auf produktspezifische Aspekte ein und zeigt anhand dieser Produkte Unterschiede bei der Bedienung bzw. bei sicherheitsrelevanten Punkten.

Beispiele:

1. Sie leihen sich bei einem Maschinenvermieter z.B. eine Arbeitsbühne aus. Der Maschinenvermieter (in diesem Fall Kunze Vermietung & Service GmbH) ist dazu verpflichtet, Sie bei Bedarf im Umgang mit der Maschine einzuweisen. Sie sind jedoch dafür verantwortlich, dass der/die Bediener (Sie selbst oder Ihre Mitarbeiter) eine allgemeine Unterweisung für derartige Arbeiten erhalten haben und dementsprechend im Besitz eines Bedienerausweises für Hebebühnen ist/sind.

2. Wenn ein Hersteller eine Arbeitsbühne verkauft, muss er sowohl seine Verkäufer als auch Techniker zu diesem speziellen Gerät einweisen. Diese Schulung muss durch einen Fachausbilder durchgeführt werden. Falls der Hersteller nicht selbst die offizielle Befähigung für seine Verkäufer und Techniker ausstellen kann, so muss er eine externe Stelle mit der Ausbildung beauftragen.

3. Sie kaufen einen Kran oder eine Arbeitsbühne, mit denen Ihre Beschäftigten arbeiten sollen. Dann sind Sie dazu verpflichtet, Ihren Mitarbeitern eine Unterweisung im Umgang mit diesen Maschinen zu geben. Ohne diese Befähigung, also den "Führerschein" für Hebebühnen, dürfen die Mitarbeiter nicht damit arbeiten. In diesem Fall müssen Sie wieder externe Fachkräfte mit der Schulung beauftragen, falls Sie selbst nicht in der Lage dazu sind. Gleiches gilt für die Einweisung an der Arbeitsbühne oder dem Kran. Normalerweise wird die Einweisung allerdings durch den Maschinenhändler oder den Hersteller durchgeführt.

Bedienerschulung / Bedienerausweis

Eine Bedienerschulung ist bei der Erstausbildung die Unterweisung. Diese Unterweisung (Ausbildung) ist somit als eine Bedienerschulung zu betrachten. Die anschließende Wiederholung der Unterweisung muss spätestens nach 12 Monaten (gesetzlich) wiederholt werden. Kann der Unternehmer die Bedienerschulung aus bestimmten Gründen nicht selber durchführen, hat er entsprechend fach- und sachkundiges externes Schulungspersonal mit dieser Aufgabe zu beauftragen. Die Unterweisung muss schriftlich dokumentiert werden. 

Eine durchgeführte Bedienerschulung muss mit einer Prüfung (Theorie/Praxis) abgeschlossen werden. Mit der bestandenen Prüfung wird dem Bediener die Befähigung zum Führen einer Arbeitsbühne schriftlich bescheinigt (Befähigungsnachweis - Bedienerausweis). Ein Befähigungsnachweis (Schulungsnachweis) ist für Bediener von Maschinen, Arbeitsbühnen, Teleskopstaplern, Erbaumaschinen, Motorkettensäge durch das Arbeitsschutzgesetz vorgeschrieben.

Gesetzliche Grundlage für eine Bedienerschulung / Bedienerausweis inkl. Befähigungsnachweis: §9 BetrSichV, §§12 + 14 ArbSchg, §6 AMBV, §4 GUV-V A1, §§4 + 7 BGV A1, §81 Betriebsverfassungsgesetz.